Nach jüngstem Grün-Ausritt gegen das „Schwarze Schaf“ der Wiener Linien: Vassilakou oder Ellensohn – was kann sich ein g’standener Wiener da noch mehr wünschen… – Gedanken von WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek.

Während sich das grüne „Rot-Anhängsel“ in der Wiener Rathauskoalition und dessen Frontfrau, Vizebürgermeisterin Vassilakou, zur Verzweiflung vieler aufrechter Ur-Grüner seit Jahren höchst erfolgreich mit der Demontage ihrer eigenen Partei beschäftigen, sprang jetzt der innerparteiliche Widerpart der „Noch-Chefin“, Klubobmann Ellensohn, mit einer Attacke nachgerade lächerlichen Inhalts ebenfalls auf Vassilakous „Zug ins politische Nirwana“ auf. Und zwar empört sich der Grüne über ein Plakat der „Wiener Linien“, mit dem die derzeit laufende Kampagne „Fahr fair“ beworben wird.

Es zeigt unter dem Motto: „Alle Fahrgäste machen die U-Bahn schöner. Nur nicht Rudi, der isst Döner“ einige brave helle Schafe und eben ein Döner essendes schwarzes Schaf (siehe „Österreich“-Bericht vom 5. August). – Für den Grün-Politiker ist dieses schwarze Schaf laut „Österreich“ offenbar ein Zeichen von Rassismus und das Plakat daher „komplett daneben“.

Für die Blauen, Schwarzen und Neos im Wiener Rathaus kann’s da eigentlich nicht besser laufen. Ihnen kann es völlig egal sein, ob jetzt Vassilakou oder Ellenson bis zum bitteren Ende der rot&grünen Koalition unter Duldung des offensichtlich entscheidungsschwachen „Jung“-Bürgermeisters Ludwig (SPÖ) an dessen Seite auf der Regierungsbank sitzen und entgegen die Interessen und Bedürfnisse eines Großteils der Wiener Bevölkerung fuhrwerken dürfen. Es bedarf daher wohl keiner hellseherischen Fähigkeiten, um der Grün-Partei bei der nächsten Wien-Wahl (spätestens 2020) eine gehörige Abfuhr vorauszusagen. Doch auch die SPÖ wird mit Sicherheit nicht ungeschoren davonkommen.

Denn immerhin waren bzw. sind es ja Häupl und Ludwig samt ihren Kommilitonen, die ihre grünen Regierungspartner ohne Widerspruch auch bei den unsinnigsten Entscheidungen einfach gewähren ließen bzw. nach wie vor lassen. Und dabei – so scheint es – offensichtlich das Hirnschmalz der Wienerinnen und Wiener außer Acht lassen…