Nach jüngstem Tschetschenen-Vorfall mit Waffenfunden in Floridsdorf: BV Papai lehnt einen von WIFF geforderten Sicherheitsgipfel ab

Schimanek (WIFF) an Papai (SPÖ): „Sind Ihnen die Ängste der Bevölkerung egal?“

Nach der Festnahme von 22 Tschetschenen – zwei davon blieben in Haft – und dem Fund von Pistolen und sogar einer Maschinenpistole nächst dem Schulschiff auf der Donauinsel hat WIFF – Wir für Floridsdorf Bezirksvorsteher Papai zur sofortigen Einberufung eines Sicherheitsgipfels aufgefordert. „Aus der Sicht vieler Floridsdorfer und vor allem Floridsdorferinnen schier unglaublich, hat Papai dieses Ansinnen umgehend abgelehnt und gemeint, mit einem solchen Thema solle man ‚kein politisches Kleingeld schlagen‘.
Offenbar sind ihm die Ängste vieler Bürger schnurzegal“, zeigen sich die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Ossi Turtenwald und Jasmin Turtenwald über die Haltung des SPÖ-Bezirksvorstehers empört. „Papai hält sich vermutlich tagaus tagein ausschließlich im Kreise ‚gutmenschlicher‘ Parteigenossen auf und nimmt einfach nicht zur Kenntnis, dass speziell Tschetschenen in Österreich und auch in Floridsdorf in der Kriminalstatistik auf der Täterskala ganz oben stehen. Oder hat Papai die Schießerei vom Vorjahr in der Thayagasse oder die Verhaftungen in der Asylunterkunft Siemensstraße etwa vergessen?“ kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek das Verhalten von Papai.
„Wenn der Herr Bezirksvorsteher schwadroniert, man müsse den ‚Gästen‘ ‚Perspektiven bieten, um ein Abrutschen in die Kriminalität zu verhindern‘, dann soll er doch Funktionär etwa bei einem der diversen ‚Welcome Refugiés‘-Vereinen werden. Ich rate ihm jedenfalls zumindest zur Lektüre des Kurier-Reports mit dem Titel ‚Tschetschenen in Österreich: Die missglückte Integration‘ von Michael Jäger, Johanna Kreid und Michaela Reibenwein“, so der WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.