Nach linken Gewaltszenen nächst dem Karlsplatz und lebensbedrohenden Angriffen auf die Polizei: Bürgermeister Ludwig (SPÖ) verniedlicht und verliert offensichtlich die „Bodenhaftung“…

Nach den jüngsten Gewaltaktionen linkslinker Chaoten auf dem Karlsplatz (siehe Berichte u. a. der „Kronenzeitung“ und „Österreich“), bei denen acht Polizisten durch Angriffe mit Glasflaschen verletzt wurden, gehen die Wogen zumindest in der zivilisierten Öffentlichkeit hoch. Und bei den bevorstehenden Gerichtsverfahren gegen den einen oder anderen festgenommenen Täter wird sicherlich auch die Rechtsfrage zu erörtern sein, ob es sich bei diesen Angriffen nicht um das Delikt ‚Mordversuch‘ gehandelt haben könnte.

Umso erstaunlicher erscheint daher die Kritik des SPÖ-Bürgermeisters Ludwig am Vorgehen der Polizei, der sich vor allem gegen das von der Polizei kurzzeitig verhängte Platzverbot erregte. Dieses Verbot sei weder mit ihm als Bürgermeister noch mit der Stadtverwaltung abgesprochen worden, ließ er die Medien wissen. Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek ein deutlicher Beweis, „dass der Herr Bürgermeister sich doch etwas überschätzt bzw. in seinem Amt bereits die Bodenhaftung verloren haben könnte.
 
„Wenn die Exekutive aus Sicherheitsgründen – und deren gab es angesichts der linken Gewaltattacken ausreichend – ein Platzverbot verhängt, hat sie keinerlei Verpflichtung, bei Bürgermeister oder Magistrat um Erlaubnis zu fragen“, so der Floridsdorfer Bezirkspolitiker an Ludwigs Adresse. Hier gehe es nämlich ausschließlich um die Gewährleistung der Sicherheit für die Bürger – und daher auch für die Sicherheit von Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.