NACH MEHRHEITSBESCHLUSS DER ROT/GRÜNEN „BEZIRKSKOALITION“: KURZPARKZONE IN DER NORDRANDSIEDLUNG DROHT ZUM FLOP ZU WERDEN

Gegen die massiven Proteste von WIFF – Wir für Floridsdorf, FPÖ und ÖVP haben die SP- und Grün-Mandatare mit ihrer knappen Mehrheit im Bezirksparlament in „bewährter“ SP/Grün-Koalition die Errichtung einer Kurzparkzone im Umkreis von ca. 500 Meter vor der U1-Endstelle und S-Bahn-Station Leopoldau beschlossen.

„Ohne Begleitmaßnahmen wird die Kurzparkzone mit Sicherheit zu einem Bumerang, denn dann werden die Pendler eben außerhalb der Zone,die jetzt noch unbelastet ist, ihre Fahrzeuge abstellen. Das Chaos wird daher nur verlagert“, sagen die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Sie fordern Bürgermeister Häupl und seine Vize Vassilakou auf, endlich ihre Versprechen wahr zu machen und zumindest die Halbierung der Parkhausgebühren in Leopoldau und Aderklaaer Straße anzuordnen.

Hans Jörg Schimanek: „Unser erklärtes Ziel ist es jedoch, dass die beiden Parkhäuser von den Inhabern von Öffi-Karten, egal ob Einzelfahrschein oder Jahreskarte, künftig kostenlos benützt werden können, wie dies in zahlreichen europäischen Großstädten an den Stadträndern längst der Fall ist!“ – WIFF-Wir für Floridsdorf empfiehlt dem Bürgermeister&Co., einmal eine Umwegrentabilitätsrechnung in Auftrag zu geben. Kostenlose Parkplätze an den Stadteinfahrten hätten weniger Straßenschäden, weniger Feinstaub und Abgase und weniger Parkprobleme in den inneren Bezirken zur Folge.