Nach Mistplatzschließung in der Großfeldfsiedlung: WIFF präsentiert die Folgen und sagt: „DANKE, Frau Stadträtin Sima…“

 

„Was wir anlässlich der Schließung des MA 48-Mistplatzes in der Großfeldsiedlung vorausgesagt haben, bewahrheitet sich leider fast jeden Tag und vor allem jede Nacht“, stellen die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald fest und verweisen auf die beinahe täglichen wilden Müllablagerungen vor dem seit einigen Wochen verschlossenen Tor des Mistplatzes und vor der gegenüber installierten „Mini“-Müllinsel.

 „Solche Entscheidungen können offenbar nur von Ahnungslosen getroffen worden sein. Und auch die Bestückung der neuen Müllinsel ist mehr als unverständlich. Während nämlich die neue Insel gegenüber dem gesperrten MA 48-Müllplatz in der GFS nur über vier Papier-, drei Plastikflaschen-, zwei Glaskontainer und einen Behälter für Blechdosen verfügt, stehen im nur spärlich besiedelten Bereich Stammersdorfer Straße gleich fünf Papier-, vier Plastik-, drei Metall-, zwei Glas- und ein Altkleiderkontainer zur Verfügung“, sagt Schimanek und verweist darauf, dass die Müllinsel in der GFS mehrere Kilometer, die große Insel in der Stammersdorfer Strraße hingegen nur 800 Meter vom nächstgelegenen MA 48-Mistplatzes entfernt ist.
Mit der unsinnigen Entscheidung, anstelle des Mistplatzes in der GFS einen Jugendspielplatz zu errichten, werden allerdings – wie täglich festzustellen ist – nicht nur illegale Müllablagerungen charakterloser Zeitgenossen im Einzugsbereich Großfeldsiedlung, Nordrandsiedlung, Ruthnergasse oder Leopoldau provoziert. Wer ordnungsgemäß seinen Abfall in den nächstliegenden, aber dennoch mehrere Kilometer weit entfernten,  MA 48-Mistplatz führt,  belastet zusätzlich den Straßenverkehr und fördert die Luftverschmutzung.
Schimanek und Turtenwald daher abschließend an die Adresse der Umweltstadträtin: „Im Namen Zehntausender Betroffener: ‚DANKE‘, Frau Sima…“
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Müllplatz-Stamm.