Nach Nikolo, Christkind und Kreuzen in den Schulklassen: Jetzt auch Sternsinger im Visier der „Political Correctness“-Lobby

Nach dem Verzicht von Nikolo und Christkind an immer mehr heimischen – vor allem Wiener – Kinderbetreuungsstätten und Volksschulen ist dem uralten Brauch des Sternsingens am Dreikönigstag heuer jetzt da und dort auch der Mohr abhanden gekommen. „Es sei rassistisch, wenn einer der drei Könige schwarz geschminkt werde“, lautet dafür die Begründung.

 
Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach mehreren an WIFF heran getragenen Beschwerden von Floridsdorfer Eltern: „Geht’s noch? Eh klar, dass ein Kind schwarzer Eltern als Caspar, Melchior oder Balthasar stilechter wirken würde. Viele Pfarren suchen aber für ihre Sternsingeraktionen leider vergeblich nach solchen Kindern katholischen Glaubens. Dass man deshalb jetzt den althergebrachten Brauch den immer wirrer werdenden Forderungen ‚politisch Korrekter‘ zuliebe einfach abändert und halt ‚um des lieben Friedens willen‘ auf einen schwarzen König verzichtet, ist allerdings ebenso rückgratlos wie der Verzicht auf Nikolo, Christkind oder Kreuze in manchen Schulklassen“.
Zur Erklärung:
Das Dreikönigsfest gilt als ältestes Fest der Kirche. Im 11. Jahrhundert wurden die „Heiligen Drei Könige“ (ursprünglich die 3 Weisen aus dem Morgenland) erstmals den damals bekannten drei Kontinenten Europa, Asien und Afrika zugeordnet. Im 12. Jahrhundert wurde in verschiedenen künstlerischen Werken erstmals einer der drei Könige als Schwarzer dargestellt. Diese Darstellungen haben sich in diversen Bräuchen bis zu den Sternsingeraktionen bis zuletzt erhalten.
Nationalratspräsidentin Doris Bures freute sich über „politisch korrekte“ Sternsinger… –
 
Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek:“ Von wegen Tradition…“