Nach „Prügel“ für WIFF: Jetzt auch der Donaustädter Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) für Lösung des Pendler-Parkproblems.

„Nachdem man uns von WIFF seitens der politischen Mitbewerber noch vor Jahren dafür ‚geprügelt‘ hat, kommt jetzt also doch Bewegung in die Bemühungen zur Lösung des Problems des kostenlosen Pendlerparkens links der Donau“ freuen sich wohl nicht nur die Bezirksvertreter von WIFF – Wir für Floridsdorf über den via Kronenzeitung gestarteten Vorstoß des Donaustädter Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy (SPÖ).

Schon vor Jahren hatten die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald auf das Zuparken weiter Bereiche rund um U- und Schnellbahnstationen in Floridsdorf hingewiesen und seitens der rot&grünen Stadtpolitik Lösungsvorschläge unter Einbindung der Bezirksbevölkerung eingefordert. Geschehen ist – mit Ausnahme der Schaffung einiger weniger Kurzparkzonen wie in der Nordrandsiedlung – bis heute nichts.

Hingegen nutzen immer mehr NÖ-Pendler sogar von rechts der Donau und aus dem angrenzenden Ausland die kostenlosen Stellplätze  in der näheren und jetzt auch schon weiteren Entfernung von U- und S-Bahn-Stationen in Floridsdorf und Donaustadt. Sehr zum Ärger vieler Bezirksbewohner, die mit ihren Fahrzeugen selbst oft lange kreisen müssen, um einen Parkplatz nächst ihrer Wohnstätte zu finden.–

 

„Unser Vorschlag ging und geht nach wie vor in Richtung einer für Wiener Autobesitzer äußerst günstigen Parkpickerllösung, wie sie jetzt auch BV Nevrivy im Krone-Interview andenkt. Allerdings sollte ein solches ‚Wiener Parkpickerl‘ nicht ohne Befragung der Wiener Bevölkerung eingeführt werden, zumal ja von der Totalverparkung ihres jeweiligen Wohnbereiches auch viele Bürger ohne eigenes Fahrzeug betroffen sind“, so Schimanek und Turtenwald abschließend. Sie fordern Nevrivys Floridsdorfer Amtskollegen Papai auf, endlich auch aktiv zu werden und sich mit der Donaustadt umgehend kurzzuschließen.