Nach Sturz eines Radfahrers auf dem Bernreiterplatz: Gleich drei Helfer zur Stelle

Eine Sekunde der Unachtsamkeit genügte für einen älteren, aber durchaus sportlichen und bestens ausgerüsteten Radfahrer, um sich kürzlich auf dem Asphalt des Bernreiterplatzes wiederzufinden.

Noch während sein Radlerbegleiter sich vergeblich bemühte, den Gestürzten wieder auf die Beine zu bringen, waren gleich drei Helfer zur Stelle: Ein namentlich nicht bekannter Pkw-Lenker, der MA 48-Mitarbeiter Peter Scherer aus Floridsdorf und WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. „Da der Mann aus mehreren Wunden blutete, trotz getragenen Helmes eine Beule an der Stirn aufwies und auch etwas benommen wirkte, habe ich vorerst einmal die Rettung gerufen. Danach holten der MA-48-Mann und ich die Verbandskästen aus den Autos, wobei sich zeigte, dass die MA 48-Fahrzeuge doch um Einiges besser ausgestattet sind als normale Pkw“, schildert Schimanek das Geschehen der ersten Minuten.

Noch während Peter Scherer eine blutende Wunde an der Nase des Gestürzten versorgte, traf die Rettung ein „und somit war unser Einsatz beendet. So unerfreulich der Sturz für den Betroffenen selbst auch gewesen sein mag, der bei der Erstversorgung mittätige Pkw-Lenker und vor allem Peter Scherer von der MA 48 haben die immer lauter werdenden Meinungsäußerungen über eine steigende Gleichgültigkeit der Gesellschaft gegenüber Mitmenschen deutlich widerlegt“, so der WIFF-Bezirksrat abschließend.