Nach Waffenfunden und Festnahme von 22 Tschetschenen in Floridsdorf: WIFF fordert Sicherheitsgipfel im Bezirk und lückenlose Kontrolle der Flüchtlingsunterkünfte

Mehrere geladene Waffen, darunter eine Maschinenpistole samt Munition, und 22 nächst der Floridsdorfer Brücke festgenommene Tschetschenen sorgen seit heute, 4. Februar, nicht nur für riesiges mediales Echo, sondern auch für Aufregung und Empörung nicht nur bei der Floridsdorfer Bevölkerung. Die Festgenommenen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren werden laut Polizei verdächtigt, gegen § 246 des Strafgesetzbuches („Staatsfeindliche Verbindungen“) verstoßen zu haben.
Die Bürgerpartei WIFF – Wir für Floridsdorf fordert angesichts der Geschehnisse einen von Bezirksvorsteher Papai sofort einzuberufenden Sicherheitsgipfel und eine lückenlose Kontrolle aller Flüchtlingsunterkünfte in Floridsdorf und in ganz Wien, in denen Tschetschenen untergebracht sind. „Auch die bereits vor allem in Wiener Gemeindewohnungen lebenden Tschetschenen sind zu überprüfen. Angesichts der Ereignisse bei der Floridsdorfer Brücke und der Tatsache, dass nachweislich immer mehr Tschetschenen straffällig werden, darf man wohl auch von deren korrekt und friedlich in unserem Land aufhältigen Landsleuten schon in deren eigenem Interesse Verständnis für eine solche Vorgangsweise verlangen“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Unverständlich sei auch, wie als Flüchtlinge nach Österreich gekommene Tschetschenen zu nicht gerade billigen Autos kommen können, die von der Polizei bei der Verhaftung der 22 Personen vorgefunden wurden.