Nach WIFF-Aufdeckung: Auch Bezirksvorsteher Papai wird in Sachen Abbruch De La Salle-Schulen aktiv

WIFF bringt auch die Floridsdorfer Polit-Spitze in Bewegung: Nach der WIFF-Aufdeckung des für Herbst 2015 geplanten Abbruchs von Schwimmhalle, Sporthalle und anderer Einrichtungen an den De La Salle-Schulen in Strebersdorf wird auch der neue Bezirksvorsteher Papai aktiv!

Seit WIFF – Wir für Floridsdorf die Pläne der Betreiber der Strebersdorfer De La Salle-Schulen, wonach Schwimmhalle, Sporthalle und noch weitere Einrichtungen dem – zugegeben durchaus lukrativen – Neubau von Wohnungen geopfert werden sollen, einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht hat, kommt endlich Bewegung in die Floridsdorfer Politspitze. Zuletzt ist auch der neue Bezirksvorsteher Papai aktiv geworden und will sich am 15. Dezember vom Schulbetreiber über den „Stand der Dinge“ informieren lassen.

„Wir sind nach wie vor überzeugt, dass seitens der Bundespolitik angesichts der steigenden Zahl von Kindern mit Übergewicht nicht über eine tägliche Turnstunde an den Schulen schwadroniert werden darf, während auf der anderen Seite die regelmäßig von mehr als 1.500 Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen genutzten Sporteinrichtungen in Strebersdorf der Spitzhacke zum Opfer fallen sollen“, ärgern sich die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.

Es sei schon klar, dass speziell Erhaltung und Betrieb einer Schwimmhalle für den Schulbetreiber vor allem nach Wegfall des bisherigen Sponsorings durch die Bank Austria kaum leistbar ist. Daher sei es für die Unterrichtsministerin Pflicht, ihren Ankündigungen der täglichen Turnstunde im Sinne der Förderung unserer Kinder und Jugendlichen endlich auch Taten flogen zu lassen. „Und zwar mittels Finanzzuschüssen, die einen Weiterbetrieb von Schwimmhalle und anderen Sporteinrichtungen auf längere Sicht gewährleisten“, fordern Schimanek und Turtenwald „auch Namens von Eltern und Kindern“.

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DeLaSalle-Bad1 KopieBILDER: Joschi Tuczai