Nach WIFF–Aufforderung zur Sanierung der Hagenbrunner Straße: Schildbürger gefallen sich in Sachen Geldvernichtung…

Nach WIFF–Aufforderung zur Sanierung der Hagenbrunner Straße: Schildbürger gefallen sich in Sachen Geldvernichtung…

Der in der jüngsten Sitzung des Bezirksparlamentes mehrheitlich abgelehnte Resolutionsantrag von WIFF – Wir für Floridsdorf, die Errichtung des Kreisverkehrs an der Kreuzung Angerer Straße – Leopoldauer Straße auszusetzen und mit dem Geld desolate Straßen und Gassen im Bezirk zu sanieren, hat SPÖ und Grüne angesichts auch der öffentlichen Ablehnung des Kreisverkehrs zum „Handeln“ bewegt. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, mache eine kleine Spritztour über die Stammersdorfer Kellergasse in Richtung Hagenbrunn. Dort haben – offenbar im Auftrag beamteter Schildbürger – Beamte der Magistratsabteilung 28 die mehr als desolate Hagenbrunner Straße bis zur Stadtgrenze in einem Fleckerlteppich verwandelt.

„Die Arbeiter haben in Scheibtruhen Kaltasphalt herangekarrt und die ärgsten Löcher zugeschüttet. Jetzt sieht die ganze Straße wie ein Fleckerteppich aus, präsentiert sich aber weiterhin als Rüttelstrecke, an der die Techniker von Autofirmen ihre wahre Freude hätten. Zumindest bis zum nächsten Winter, dann werden – so wie jedes Jahr – die Schadstellen wieder aufbrechen“, sagt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach einem Lokalaugenschein. Auch sein Mitstreiter im Bezirksparlament, Bezirksrat Ossi Turtenwald ist der Überzeugung, „dass wir den unnötigsten Kreisverkehr Wiens ebenso brauchen wie einen Kropf“. Solche Prestigeprojekte des Bezirksvorstehers auf Kosten des Bezirksbudgets und anderer weitaus wichtiger Vorhaben „können künftig nur“ – so Turtenwald – „durch einen entsprechenden Wählerentscheid verhindert werden.

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hagenbrunnerresolution