Nach WIFF-Protest gegen illegale „Entrümpelungsaktion“: „Wiener Wohnen“ reagiert mit peinlichen Ausreden

Weil „Wiener Wohnen“ nach zweimaliger Ankündigung einer „Entrümpelungsaktion für legal und unsachgemäß gelagerte Gegenstände“ im Gemeindebau ‚Dag Hammarskjoeld-Hof“ in der Schöpfleuthnergasse auch einen abgesperrten Fahrrad- und Kinderwagen-Abstellraum „besenrein“ gemacht und von dort auch alle ordnungsgemäß abgestellten und sogar namentlich gekennzeichneten Fahrräder – sogar nach gewaltsamen Entfernen des Diebstahlschutzes – abtransportiert hatte, haben sich Hausbewohner an die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald um Rat und Hilfe gewandt.
 

Und sogar die Kronenzeitung hat sich für diese Geschichte interessiert und „Wiener Wohnen“ um eine Stellungnahme ersucht.
 
„Die Rechtfertigung der Herrschaften kommt einer richtiggehenden Verarschung der betroffenen Bewohner gleich. Niemand hat allein schon aus Sicherheitsgründen etwas gegen die Entfernung illegal abgestellter Gegenstände. Wenn aber aus einem versperrten Fahrradraum funktionstüchtige, mit Namen der jeweiligen Besitzer gekennzeichnete und ordnungsgemäß in den von ‚Wiener Wohnen‘ eigens dafür installierten Vorrichtungen abgestellte Fahrräder mitgenommen werden und dabei noch Diebstahlsicherungen gewaltsam zerstört werden, hören sich Spaß und Verständnis auf“, ärgern sich die beiden WIFF-Bezirkspolitiker über die „lächerliche Verantwortung“ von „Wiener Wohnen“ (siehe Kronenzeitung-Bericht oben).
 
„Dass man dann noch anbietet, die Fahrräder könnten ja gegen Zahlung von 30 Euro im Lager von ‚Wiener Wohnen‘ wieder abgeholt werden, ist letztlich wohl der Höhepunkt von Inkompetenz und Frechheit. Wer sich bei uns meldet (Tel.: 270 07 10 oder Mail: office@wiff21.at), dem helfen wir gerne, zu seinem Geld und Recht zu kommen“, so Schimanek und Turtenwald abschließend.