„Naherholungsparadies“ Obere Alte Donau: WIFF: „Dafür hätte man die Durchfahrt zum 22. Bezirk nicht sperren müssen“…

 

Als die Straße „An der oberen Alten Donau“ vor Jahren zwischen Floridsdorf und der Donaustadt für den Durchfahrtsverkehr gesperrt wurde, lautete die Begründung, man wolle den gesamten Bereich zu einem Erholungsraum umgestalten. „Da hat man wohl da und dort auf die Umsetzung dieses Versprechens vergessen“, sagt WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald und führt als Beispiele zum Teil ungepflegte Uferbereiche oder den von Unkraut überwucherten Umkehr-Kreisverkehr (Foto: Joschi Tuczai) nächst der Bezirksgrenze an. „Der Umwelt-Schmäh wurde damals wohl nur vorgeschoben. In Wahrheit dürfte es sich doch um kein Gerücht handeln, dass sich der dort wohnende Angehörige des damaligen Wiener Vizebürgermeisters Rieder vom Straßenverkehr gestört gefühlt hat“, erinnert Turtenwald an die damals unüberhörbaren Diskussionen um die Straßensperre.

Unkraut: Magistrat nach wie vor säumig

Einer Weltstadt unwürdig erweisen sich auch noch zu Septemberbeginn manch andere öffentliche Bereiche in Floridsdorf. Ob in der Oswald Redlich-Straße, in der Werndlgasse oder beim Fußweg am Ende der Anton Schallgasse, um nur einige Beispiele zu nennen.  Überall wuchert das Unkraut oft mehr als einen Meter hoch. WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek an die Adresse von Bezirksvorsteher Papai (SPÖ): „Nicht nur in unerfüllbaren Dimensionen denken, sondern dort handeln, wo die Bürger der Schuh drückt. Und sei es nur der eine oder andere Rasen- oder Strauchschnitt…“
A.-Schallg.-Unkraut
Alter-Donau-Unkraut