Natur gegen Beton: Schon 11.000 Unterschriften für Grün-Erhalt des Donaufeldes – Petitions-Infos unter www.freiesdonaufeld.at

Die Stimme der Gegner einer „Zubetonierung“ des Donaufeldes im Bereich Donaufelder Straße, Dückegasse, Alte Donau wird immer lauter. Mittlerweile verzeichnen die Aktivisten der Bürgerinitiative „Freies Donaufeld“ unter Ihrer Petition „Unser Boden. Unser Gemüse. Unsere Artenvielfalt. Unser Klima. Donaufeld ins Wiener Immergrün“ bereits an die 11.000 Unterschriften.

„Kein Wunder, dass diese Aktion den ‚Mächtigen‘ in unserer Stadt ein gewaltiger Dorn im Auge ist. Besonders arglistig ist, dass man diese Aktivisten und sogar die Unterzeichner in eine gewisse politische Ecke zu drängen versucht“, ärgert sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek über „versteckte Untergriffe“ aus Rathaus und Bezirk. „Wenn es gilt, für den Erhalt der Donaufelder Anbau- und Grünflächen zu kämpfen, sollten parteipolitische Überlegungen samt finanziellen Interessen auf jeden Fall weit in den Hintergrund gestellt werden“, so Schimanek unter Verweis auf die Folgen, die rund 6.000 geplante neue Wohnungen allein für die Alte Donau und weite Teile des Bezirks erahnen lassen.
 
„Wenn wir nicht wollen, dass uns unsere Nachfahren einmal für das, was wir ihnen hinterlassen haben, die Grabsteine auf den Friedhöfen umwerfen, muss einfach eine rasche Änderung der gegenwärtig vorherrschenden Geisteshaltung Platz greifen. Und da sollte – so meine ich – beispielsweise nicht etwa der ‚Kampf gegen das Auto als Fortbewegungsmittel‘ im Vordergrund stehen, sondern vielmehr der Erhalt u. a. der noch vorhandenen Grünoasen und gärtnerisch genutzten Flächen unseres Bezirkes, unserer Stadt und letztlich unseres Landes etwa nach dem Motto: „Ernährungssicherheit aus der eigenen, heimischen, Produktion!“ – Im Bild: WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek gemeinsam mit Vertretern von ÖVP, Grünen und Neos bei der Übernahme der Petitionsunterlagen auf dem Franz Jonas-Platz.