Neben Hubertusdamm: Kleingartensiedlung verwüstet

Wut und Entsetzen spiegelte sich in den Gesichtern von sieben Floridsdorfer Kleingärtnern wider, als sie zu Wochenbeginn vor ihren zerstörten Gartenhäusern und den total verwüsteten Innenräumen standen. Bisher noch unbekannte Täter hatten die Siedlung nächst der aufgelassenen S-Bahn-Station und dem Wasserpark heimgesucht, die Zäune zerstört, Türen aus den Verankerungen gerissen und im Inneren der Häuser richtiggehend gewütet. Zahlreiche Gegenstände wie etwa TV-Geräte, Laptop usw. wurden mitgenommen – „zurück blieb in jedem einzelnen Haus reines Chaos“, so Betroffene zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Die einzige Hoffnung, die Täter auszuforschen, ruht jetzt auf den Beamten der Tatortgruppe und der Auswertung der Spuren.

„Ich habe an die Polizei das Ersuchen gerichtet, nach Möglichkeit verstärkte abendliche und nächtliche Kontrollen vor allem in den nicht ganzjährig bewohnten Kleingartenbereichen unseres Bezirkes durchzuführen, zumal man ja leider nicht davon ausgehen kann, dass es sich bei dem Vorfall um einen Einzelfall handeln wird“, so Schimanek und stellt fest: „Vielleicht sollte künftig vielleicht doch auf die eine oder andere Demonstration verzichtet werden. So könnten in Summe viele Tausend Überstunden der Polizei eingespart und diese frei werdenden Kapazitäten dann weitaus sinnvoller zum Schutz der Sicherheit der Bürger und deren Hab und Gut investiert werden!“ – Fotocredit: „HEUTE“/Isabella Kubicek.