Negative Überraschung – WIFF-Resolution für Verbleib der Augenabteilung am SMZ Ost von SPÖ und FPÖ abgelehnt: WIFF: „Bürgerfeindlich“

Völlig unerwartet ist in der jüngsten Sitzung (14. September) des Floridsdorfer Bezirksparlaments eine von WIFF eingebrachte Resolution, wonach die vom Krankenanstaltenverbund (KAV) vorgesehene Schließung der Augenabteilung am SMZ Ost / Donauspital und deren Verlegung in die „Rudolfsstiftung“ im 3. Bezirk abgeblasen werden soll, von SPÖ und FPÖ gegen die Stimmen von WIFF, ÖVP, Grünen und NEOS, abgelehnt worden.

Dazu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek: „Das müssen die Vertreter von Rot und Blau erst einmal ihren Wählerinnen und Wählern erklären. Eine Notfall-Augenambulanz im SMZ Ost ist für die nach Wien zweitgrößte Stadt Österreichs (Floridsdorf, Donaustadt und das  NÖ-Einzugsgebiet) eindeutig zu wenig. Noch dazu, da die „Rudolfsstiftung“ über keine direkte U-, S- oder Straßenbahnanbindung verfügt. Im Hinblick, dass  es sich bei der stetig steigenden Anzahl der Augenpatienten zumeist um ältere Menschen handelt, ist diese Entscheidung von SPÖ und FPÖ eindeutig bürgerfeindlich“.
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Derzeit läuft eine von WIFF unterstützte überparteiliche Unterschriftenaktion gegen das Schließungsvorhaben. Unterschriftenlisten liegen in – mit Ausnahme von zwei – allen Apotheken der beiden Bezirke auf.
Über die Mail-Adresse office@wiff21.at können Unterschriftenlisten angefordert werden.
Via www.donauspital.org kann auch online unterschrieben werden.
Bisher, so die federführende Aktivistin dieser Aktion – hätten bereits mehr als 11.000 Unterstützer unterschrieben.