„Neue Gemeindebauten“: SP-Wahlzuckerl wird zum Rohrkrepierer

„Neue Gemeindebauten“: SP-Wahlzuckerl wird zum Rohrkrepierer: WIFF – Wir für Floridsdorf: „Wer nicht einmal zur Sanierung alter Gemeindebauten im Stande ist, dem ist die ordnungsgemäße Errichtung neuer Anlagen erst recht nicht zuzutrauen!“.

Der Wiener Bürgermeister hat sich mit der ihm vermutlich von seinem Wohnbaustadtrat und Floridsdorfer SP-Parteiobmann Ludwig ins Ohr gesetzten Ankündigung, die Stadt Wien werde künftig wieder in Eigenregie Gemeindebauten errichten, wohl ein Eigentor geschossen.
„Wer nicht einmal im Stande ist, alte und längst desolate Gemeindebauten ordnungsgemäß zu sanieren und die jeweiligen Bauvorhaben auch korrekt abzurechnen, dem ist die seriöse Verwirklichung neuer Projekte erst recht nicht zuzutrauen“, ist Bezirksrat und WIFF-Landesparteiobmann Hans Jörg Schimanek nicht zuletzt aufgrund eindeutiger Erfahrungswerte überzeugt.
Schimanek verweist dabei auf Beispiele wie die desolaten Gemeindebauten in der Frömmlgasse, in der Amsstraße oder in Jedlesee, in denen auch seit Jahren mehr als 100 Wohnungen leer stehen. Als besonders negatives Beispiel für die „Überforderung des Wiener Wohnbauressorts unter Stadtrat Ludwig“ führt der WIFF-Politiker nach oftmaligen Recherchen vor Ort die vor einem Jahr abgeschlossene „Sanierung“ der Gemeindebauanlage Aistgasse/Kainachgasse an: „Dort hängen auf allen 41 Stiegen auch noch ein Jahr nach Ende der Bauarbeiten lose Elektrokabel aus den Mauern, die Stiegenbeleuchtungen bestehen aus provisorisch montierten losen Glühbirnen und in den Mauerlöchern neben den Wohnungstüren, wo die Türglocken montiert werden sollten, hängen ebenfalls nur lose und bislang funktionslose Drähte. Völlig unfachgemäß erfolgte auch die ‚Sanierung‘ der Balkone und die nach Ende der Bauarbeiten beauftragte sogenannte ‚Schadensbehebung‘ bei Mauerrissen etc. wurde auf allen 41 Stiegen über Monate von nur einem einzigen Arbeiter durchgeführt, der tagtäglich eigens aus der ungarischen Grenzstadt Sopron angereist und nach Arbeitsschluss wieder nach Hause gefahren ist“.

Angesichts derartiger Fehlleistungen allein in Floridsdorf sei wohl unschwer vorauszusagen, dass mit der angekündigten „Wohnbauoffensive“ der Wiener SPÖ auch weiterhin Steuergeld der Wienerinnen und Wiener zur Finanzierung von Fehlleistungen a la Wiener Wohnen verjuxt werden dürfte, so Schimanek abschließend.

Frömmlg.1-11-14-Kopie

Frömmlg.2-11-14-Kopie
Desolater, längst sanierungsbedürftiger Gemeindebau in der Frömmlgasse

Kainachg.1-Kopie

Kainachg.4-Kopie

Kainachg.5-Kopie

Sanierung a la Wiener Wohnen in der Aistgasse/Kaninachgasse

Fotos: Joschi Tuczai