Neue Nahrung für die Wiener „Friefhofsraben“

Die Wiener „Friefhofsraben“ haben offensichtlich eine neue – zumindest ihnen – wohl schmeckende Nahrungsvariante entdeckt: Das Wachs der Friedhofskerzen. Immer wieder können Friedhofsbesucher die Vögel beobachten, wie sie aus alten Grabkerzen die Reste von Wachs heraus picken. „In den Boden eines vom Wind verwehten Kerzenbehälters haben sie mit dem Schnabel sogar ein Loch gepickt, um so besser an die noch zur Hälfte gefüllte Wachskerze zu gelangen“, erzählt ein Besucher des Stammersdorfer Zentralfriedhofs. Und der Portier beim Friedhofstor berichtete, diese Nahrungsbeschaffung der Raben tagtäglich beobachten zu können. „Ja die klugen Vögel öffnen mit ihren Schnäbel sogar Grablaternen, um an die Wachskerzen im Inneren zu gelangen. Und einige fliegen mit den gläsernen Kerzenbehältern sogar hoch, lassen diese dann zu Boden fallen, um besser an das Wachs zu kommen“, so Walter Sch., ein täglicher Friedhofsbesucher.

WIFF holte dazu folgende Informationen ein: Heutzutage werden Kerzen nicht mehr so häufig aus Paraffin, sondern aus dem aus Baumwolle gewonnen Stearin gemacht. Und dieses Produkt dürfte den Tieren offenbar recht gut schmecken.

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