„Neues Wohnen“ in Floridsdorf – WIFF: „Alarmstufe Rot dank SPÖ-Vergabepraktik!“

Nur wenige Wochen nach dem Bezug der neuen Wohnblöcke auf den sogenannten „Siemensäckern“ in Floridsdorfzeigt sich deutlich, dass die von der Stadt Wien bzw. „Wiener Wohnen“ geübte Praxis bei der Wohnungsvergabe direkt ins Chaos führt. „Wir fordern Bürgermeister Ludwig (SPÖ) eindringlich dazu auf, umgehend einzugreifen und die Verantwortlichen zur Ordnung zu rufen. Immerhin müsste ja längst bekannt sein, dass eine mehrheitliche Wohnungszuteilung an Migranten in einer Anlage – wie jetzt auf den ‚Siemensäckern’ – unweigerlich zur Ghettobildung führt. Wir brauchen keine noch dazu mit unserem Steuergeld finanzierte neuen Slums in Floridsdorf! Und immerhin ist dies ja auch Ihr Heimatbezirk, Herr Ludwig!“, so die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald an die Adresse des Stadtoberhauptes.

Nach mehreren auch nächtlichen WIFF-Lokalaugenscheinen und Gesprächen mit Bewohnern steht fest: Hier bedarf es eines langfristigen Rund-um-die-Uhr-Einsatzes der WasteWatcher. „Total verdreckte Müllinseln, Müllentsorgung sogar über die Balkone oder Pkw-Verkehr auf Gehwegen bis vor den Stiegeneingang müssten Beweis genug sein, um hier mit aller Härte vorzugehen!“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker.
 
Immer mehr zum Problem dürften diese Zustände aber auch für die Bauträger selbst werden: „Mit Sicherheit werden viele seriöse Anwärter auf eine Genossenschaftswohnung darauf verzichten, in ein solches Viertel zu ziehen. Und ob die dort zum Kauf angebotenen Eigentumswohnungen leicht an die Frau oder den Mann gebracht werden können, darf bezweifelt werden. Immerhin gibt es ja bereits die ersten Rücktritte“, so Schimanek abschließend.