NICHT AUF DIE ANZAHL VON BEZIRKSRÄTEN KOMMT ES AN, SONDERN AUF DIE LEISTUNG DES EINZELNEN – 2011, Teil 7

Alles, was in Heute-Artikel steht, entspricht den Tatsachen, ist aber in Wahrheit sehr unvollständig. Laut Stadtverfassung erhält eben der Klubobmann einer kleinen Partei eine ebenso hohe Entschädigung wie etwa der Kollege einer Partei mit 30 Bezirksräten in der Fraktion. Allerdings kommt es meiner Meinung nicht auf die Anzahl der Bezirksräte in einer Fraktion an (insgesamt sind es in Floridsdorf – und auch in allen übrigen Bezirken – ohnehin viel zu viele – ein Großteil von Ihnen geben Monat für Monat und Jahr für Jahr ohnehin nur die stummen Handaufheber).

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Aus meiner und aus der Sicht von WIFF-Wir für Floridsdorf kommt es auf die Leistung an, die ein Bezirksrat oder ein Klubobmann für die Menschen in seinem Bezirk erbringt. Ich glaube, da sind wir von WIFF – und damit meine ich unser gesamtes Team – durchaus gut unterwegs. Und ich darf auch versichern, dass meinem Bezirksratskollegen Ossi Turtenwald und mir selbst unsere tägliche Arbeit im Bezirk deutlich mehr kostet, als die uns laut Stadtverfassung zustehende monatliche Aufwandsentschädigung ausmacht. Denn wir können – im Gegensatz zu den übrigen Parteien – keiner Parteizentrale Rechnungen zur Begleichung vorlegen. Und wenn wir einem unverschuldet plötzlich in Not geratenem Mitmenschen mit einer kleinen finanziellen Zuwendung helfen, geschieht das – wieder zum Unterschied zu den übrigen Parteien – ohne Aufhebens aus der eigenen Tasche.

Abschließend an dieser Stelle noch eine Einladung an die Heute-Redaktion: Vielleicht begleiten Sie uns einmal einen oder auch nur einen halben Tag durch den Bezirk, um sich ein Bild über die Tätigkeit eines WIFF-Bezirksrates zu machen… –  Ihr  Hans Jörg Schimanek