Nicht konsumentenfreundlich: A1 mißachtet Werbeverzichtsklerber an Briefkästen.

Seit Jahren nutzen immer mehr Bürger die Möglichkeit, auf die Zustellung von unerwünschten Werbeprospekten zu verzichten, indem sie den offiziellen Werbeverzichtskleber an ihren Briefkästen anbringen. Leider wird dieser Bürgerwunsch aber von privaten Prospektausträgern in jüngster Zeit immer häufiger ignoriert, vor allem die aus dem Boden sprießenden Pizza- oder Kebab-Buden kümmern sich beim Verteilen ihrer Werbung überhaupt nicht um diesen mittels deutlich sichtbarem Pickerl dokumentierten Bürgerwunsch.

„Diesen privaten Prospektverteilern mag man ja noch zugestehen, dass sie oftmals weder des Lesens noch der deutschen Sprache mächtig sind und von ihren Auftraggebern über die Werbeverzichtskleber an den Briefkästen auch nicht aufgeklärt werden. Wenn aber ein Multikonzern wie A1 seine nicht persönlich adressierte Werbebotschaft auch in mit dem Werbeverzichtskleber versehene Briefkästen einwerfen lässt, ist das Maß an Verständnis bei vielen Betroffenen aufgebraucht!“, sind die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Orsi Tortenwald überzeugt und orten bei A1 „umgehenden Handlungsbedarf!“.