Nicht neu – aber trotzdem gut:  „Grätzelpolizisten“ sollen Kontakt mit der Bevölkerung fördern

Nicht zuletzt zur Hebung des zuletzt stark geschwundenen subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung hat die Wiener Polizei jetzt den Grätzelpolizisten „neu erfunden“. Eine Einrichtung, die bei den Bürgern mit Sicherheit gut ankommen wird. Dankenswert, dass die an alle Floridsdorfer Haushalte gehende DFZ (Die Floridsdorfer Zeitung) in ihrer jüngsten Ausgabe auch die direkten Kontakttelefonnummern veröffentlicht hat. – Allerdings ist dieser Bürgerservice der Wiener Polizei nicht neu, wie die Politik der Öffentlichkeit jetzt Glauben machen will. –
WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek erinnert sich: „Diese Einrichtung – damals mit der Bezeichnung ‚Kontaktbereichsbeamte‘ – wurde schon in den Achtziger-Jahren unter Polizeipräsident Dr. Karl Reidinger und Generalinspektor Dr. Günther Bögl nach Berliner Muster eingeführt. Ich selbst habe damals für den ORF in Berlin die dortigen Kontaktbereichsbeamten der Polizei bei ihrer Tätigkeit mit einem Kamerateam begleitet, danach wurde diese Einrichtung eins zu eins von der Wiener Polizei übernommen. Leider sind diese speziell geschulten Polizisten nach einigen Jahren dem Sparstift des Innenministeriums zum Opfer gefallen. Hoffen wir, dass der nunmehrige Anlauf von längerer Dauer sein möge“.