Nordbrückentrasse in Floridsdorf: Wer nach etwaigem Massencrash Fluchtwege nutzen will, hat’s schwer…

Die ASFINAG kassiert zwar mit dem „Autobahnpickerl“ auch die Nutzer der Stadtautobahnen gehörig ab, „ihren Aufgaben kommen diese Herrschaften aber zumindest bei uns in Floridsdorf nur sehr mäßig nach. Denn wer bei Gefahr etwa die Fahrbahn der Nordbrückentrasse über die Fluchtwege verlassen will, sieht sich sofort nach Öffnen einer der Fluchttüren einem undurchdringlichen Dickicht gegenüber“, sagt WIFF-Bezirksrat Ossi Turtenwald nach Lokalaugenscheinen bei mehreren Fluchttür-Standorten entlang der Nordbrückentrasse. Er fordert die Verantwortlichen der ASFINAG zur sofortigen Sanierung der Mißstände inklusive dem Abmähen der oft völlig verwilderten Dammbereiche auf.
 

ASFINAG: „Sind keine Flucht- sondern Wartungswege“
Nach dem WIFF-Bericht auf heute.at hat sich die ASFINAG zu Wort gemeldet und mitgeteilt, dass es sich bei den von WIFF angesprochenen Türen um keine Fluchtwege handle. Diese Türen seien verschlossen und stünden ausschließlich als Zugänge für Wartungsarbeiten zur Verfügung. „Wenn die Zugänge durch Stauden und anderes Unkraut verwachsen seien, spiele das keine Rolle“…
„Diese Ansicht teilen weder wir von WIFF noch Anrainer, in deren Gärten die Samen der Unkrautstauden geweht werden. Zudem entspricht der Zustand der von der ASFINAG zu betreuenden Böschungen u. a. direkt an der Sinawastingasse keinesfalls dem Image unseres Grünbezirkes Floridsdorf. Etwaige Ausreden, dass auch der Wiener Magistrat bei der Grünpflege im Bezirk säumig sei, lassen wir da nicht gelten!“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Er erwarte sich auch von Bezirksvorsteher Papai einen „geharnischten Protest“.
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