Nordrandsiedler immer ungeduldiger: „Wann werden endlich unsere Straßen und Gassen saniert?

Die Nordrandsiedler sind ein gutmütiges und vor allem geduldiges Völkchen. In jüngster Zeit weicht diese Geduld jedoch immer deutlicher ausgedrücktem Ärger. Nach den Protesten gegen die jüngsten „ortsbildverschandelnden, Nachbarrechte beeinträchtigenden und dichten Verbauungen“ gehen nach den kürzlichen Regenfällen die Wellen im wahrsten Sinne des Wortes erneut hoch. „Unsere Verkehrswege gleichen Seenlandschaften, wer zu Fuß unterwegs ist, kommt oftmals durch die von vorbei fahrenden Pkw’s hochgewirbelten Lacken völlig durchnässt nach Hause. So kann das nicht mehr weiter gehen. Wir Nordrandsiedler sind doch keine Bürger 2. Klasse!“, so der Sprecher einer Siedlergruppe, welche die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Jasmin Turtenwald nach dem letzten Regen zu einem Lokalaugenschein eingeladen hatte.

„Tatsächlich gleichen die Gassen und Straßen fast ausnahmslos Fleckerlteppichen, die stets nur stückerlweise ausgebessert werden. Hier wohnen aber ebenso Steuerzahler wie anderswo auch, ein SPÖ-Bezirksvorsteher müsste doch in der Lage sein, seine hohen Parteifreunde im Rathaus von der Notwendigkeit rascher Investitionen auch in der Nordrandsiedlung zu überzeugen. Und sei es unter Hinweis auf das parteipolitische ‚Wahlereignis‘ in Simmering mit dem nunmehr freiheitlichen Bezirksvorsteher“, fordern die beiden WIFF-Bezirksräte Bezirksvorsteher Papai zum Handeln auf. Zugleich verweisen Schimanek und Turtenwald auf die vorbildliche Lösung in der nahe gelegenen Siedlung in Gerasdorf (NÖ) zwischen Grenzweg und Stammersdorfer Straße (siehe Fotos) hin.