Nordrandsiedlung: Bewohner gehen auf die Barrikaden WIFF: „Schluss mit Bodenspekulationen und Dichtverbauung!“

In der Floridsdorfer Nordrandsiedlung – und auch in vielen andere Siedlungsgebieten Wiens – steigen die Bewohner auf die Barrikaden. Sie wehren sich gegen die immer übleren Auswüchse bei Bodenspekulationen und die Zerstörung des gewachsene Siedlungscharakters durch immer häufigeren und besonders profitträchtigen Dichtverbauungen. Verantwortlich für diese bürgerfeindlichen Praktiken sind aber nicht die dort tätigen Bauträger. „Diese Spekulanten reizen lediglich die geltende Wiener Bauordnung bis an die Grenzen aus. Die Hauptschuldigen finden sich im Wiener Rathaus, wo Wohnen-Stadtrat und Floridsdorfer SPÖ-Chef Ludwig, selbst ein Siedlungsbewohner, und die grüne Vizebürgermeisterin Vassilakou für Wiener Bauordnung und Flächenwidmung verantwortlich zeichnen. Sie unterzeichnen die von den Magistratsabteilungen 21 und 37 vorgelegten Gesetze und lassen diese vom Gemeinderat beschließen“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek

„Um die weitere bauliche Zerstörung vieler Siedlungen zu verhindern, fordert WIFF die rascheste Novellierung der gegenständlichen Bauordnungsbestimmungen und in der Folge auch eine Überarbeitung der jeweiligen Flächenwidmungen. Zur Charakteristik von Wien zählen doch auch die vielen Siedlungsgebiete an den Stadträndern. Die gilt es auch in Zukunft zu erhalten und vor Grundstückspekulanten zu bewahren“, so der Bezirkspolitiker abschließend auch mit einem Appell an Bezirksvorsteher Papai: „Die Bezirkspolitik hat hier die unbedingte Pflicht, im Interesse der betroffenen Bevölkerung Flagge zu zeigen. Auch wenn das den regierenden Parteifreunden im Rathaus nicht passen sollte!“

Bildtext: Jüngste „Schandtat“ in der Trisannagasse / Nordrandsiedlung