Nordrandsiedlung: Zerstörung des Siedlungscharakters folgt Demolierung der Infrastruktur

Nicht nur die zum Teil unfassbare Dichtverbauung frei gewordener, zuvor von Grundstückspekulanten erworbener Flächen lässt die Volksseele in der über Jahrzehnte gewachsenen Nordrand-Gartensiedlung kochen.

Inzwischen treten auch die ersten Schäden im Straßennetz auf, verursacht im Zuge der kritisierten Bauvorhaben von  schweren Bau- und Betonfahrzeugen. Die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald fordern nach einem Lokalaugenschein in der Siedlung die für Straßenbau und Straßeneinbauten zuständigen Magistratsabteilungen dringend auf, dem Treiben ein sofortiges Ende zu bereiten. „Es kann nicht Sache des Bezirks sein, die Zerstörungen von Straßen und mit Sicherheit auch Kanal- und Leistungseinbauten aus dem Bezirksbudget sanieren zu lassen. Immerhin haben wir mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener sorgsam umzugehen. Und die schmalen Gassen in der Nordrandsiedlung sind eben nicht für die Benützung durch Schwerfahrzeuge geeignet“, so die beiden Bezirkspolitiker, die auch Bezirksvorsteher Papai auffordern, hier umgehend aktiv zu werden.