ÖAEI-Studie deckt „katastrophale Mißstände und Mängel“ auch an Floridsdorfer Schulen auf

ÖAEI-Studie deckt „katastrophale Mißstände und Mängel“ auch an Floridsdorfer Schulen auf: Rathaus und Schulbehörde schweigen – Empörte und verunsicherte Eltern protestieren.
Ein mehr als Besorgnis erregendes Ergebnis brachte im vergangenen Jahr eine Studie des Österreichischen Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin (ÖAIE) über Zustände an Wiener Schulen zutage. Darin wird u. a. von „katastrophalen Mißständen und Mängeln“ gesprochen, gleich zwei Wiener Hauptschulen wurden sogar mit glatten „Nicht genügend“ beurteilt. Die Namen der betroffenen Schulen wurden seitens der Behörde allerdings geheim gehalten. Durchgesickert ist lediglich, dass auch an Floridsdorfer Schulen gravierende Mißstände bestehen.
Über Ersuchen besorgter Eltern hatten daraufhin die WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek, Ossi Turtenwald und Jasmin Turtenwald in der Sitzung der Bezirksvertretung am 16. Dezember 2015 eine offizielle Anfrage eingebracht, mit der sie in Erfahrung bringen wollten, welche Floridsdorfer Schulen in der Studie bemängelt wurden und um welche Mißstände es sich handle.Schulmängel

„Leider mauern die Verantwortlichen zu hundert Prozent. Laut Bezirksvorsteher Papai handle es sich um eine ‚anonyme‘ Studie, Namen von Schulen seien ihm nicht bekannt bzw. seien ihm nicht genannt worden. Durch ein solches Verhalten werden besorgte Eltern und auch der Bezirk vor den Kopf gestoßen. Denn immerhin muss ja die Bezirksvertretung über die Vergabe von Finanzmitteln zur Sanierung und Erhaltung von Schulen entscheiden und ist vor allem den Kindern verpflichtet“, ärgert sich WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek und fordert Rathauspolitik und Schulbehörde zur umgehenden Einhaltung ihrer Informationspflicht gegenüber den Bezirken auf.

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