ORF-Gebühr: Erhöhung löst Empörung aus – Schimanek (WIFF): „Wien soll auf Landesabgabe verzichten!“

„Plus 8% – So teuer wird der ORF“ titelt die Tageszeitung „Österreich“, Ähnliches war und ist auch in anderen Zeitungen zu lesen.

„Kein Wunder, dass diese Meldungen bei der Bevölkerung einen Sturm der Entrüstungen ausgelöst haben. Immerhin muss ab kommendem Jahr jeder Haushalt mit Radio- und TV-Empfangsmöglichkeit statt bisher 315,96 satte 334,19 Euro pro Jahr berappen. Unverständlich, dass der ORF-Stiftungsrat dieser Erhöhung zugestimmt hat, statt die Herrschaften auf dem Küniglberg zum Sparen im eigenen Haus anzuhalten“, stimmt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek als Kenner der ORF-Bürokratie in die öffentliche Kritik ein.
 
Zugleich fordert der Bezirkspolitiker auch Bürgermeister Ludwig und die Stadtregierung auf, angesichts der Gebührenerhöhung zwecks Entlastung der Bevölkerung ab 2022 auf die Einhebung der in der ORF-Gebühr „versteckten“ Landesabgabe zu verzichten. Es sei ohnehin kaum verständlich, dass auch Wien und – mit Ausnahme von von Oberösterreich und Vorarlberg – alle übrigen Bundesländer am ORF-Gebührenkuchen mitnaschen und zum Beispiel jeder gebührenpflichtige Wiener Haushalt pro Monat mit derzeit 5,40 Euro zur Ader gelassen wird, so Schimanek.