ORF-Gebühr: Wien und sechs andere Bundesländer kassieren bei der Erhöhung „heimlich“ mit.

Ab Februar müssen Frau und Herr Österreicher auch für ihren Radio&TV-Empfang tiefer in die Tasche greifen. Zusätzlich zu den explodierenden Kosten etwa für Gas&Strom, Müll, Wasser usw. usw. müssen sie künftig auch für den ORF-Empfang satte 8 Prozent mehr als bisher bezahlen. Doch nur wenige Bürger wissen, dass bei dieser Gebühr sieben Bundesländer, darunter auch Wien, durch eine völlig unnotwendige sogenannte „Landesabgabe“ heimlich, still und leise mitnaschen.

Lediglich Oberösterreich und Vorarlberg verzichten auf die eigentlich nicht nachvollziehbare Aufbesserung ihrer Landeskassen. Während nämlich in diesen beiden Bundesländern die GIS-Jahresgebühr ab Februar nur 269,39 beträgt, werden die Wiener pro Jahr mit 334,19 Euro zur Kasse gezwungen. Davon kassiert die rot&pinke Koalition als „Landesabgabe“ satte 69,6 Euro…
 
„Für praktisch nichts!“ kritisieren Gerhard Doppler und Bez.-Rat Hans Jörg Schimanek (beide WIFF – Wir für Floridsdorf) „dieses moderne Raubrittertum von Ludwig&Co“. – „Ohne Leistung kassieren, geht gar nicht. Wir fordern daher Bürgermeister Ludwig dringend dazu auf, diesem inakzeptablen Inkasso sofort ein Ende zu setzen und den Beispielen von Oberösterreich und Vorarlberg zu folgen“, so Schimanek. – Bild: Ausschnitt aus Tageszeitung „Österreich“
– Grafik: Monatliche GIS-Gebühr.