Original bankverschweisste Hundert-Euro-Scheine unter „Blütenverdacht“.

Da staunte der Floridsdorfer Geschäftsmann Robert H. nicht schlecht, nachdem er in der Strebersdorfer Filiale der BAWAG kürzlich im Geldautomat auf sein dortiges BAWAG-Konto 2.000.– Euro eingezahlt hatte und danach den ausgedruckten Einzahlungsbeleg in Händen hielt. Darauf stand nämlich u. a. folgender Text zu lesen: „Es wurden fälschungsverdächtige Noten über Euro 100.– festgestellt, dieser Betrag wird unter Vorbehalt Ihrem Konto gutgeschrieben!“
 

„Nach meinem ersten Schreck und nachdem meine Intervention in der BAWAG-Zweigstelle erfolglos geblieben war, habe ich mich an WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek mit der Bitte um Unterstützung gewandt. Immerhin habe ich die 2.000.– Euro einem original verschweißten Zehntausend-Euro-Paket samt Banderole aus meinem Tresor entnommen, welches ich bereits im Jänner dieses Jahres für bevorstehende Renovierungsarbeiten bei der Bank Austria von meinem dortigen Konto ausgehändigt erhalten habe“, berichtet Robert H.
 
Für Schimanek gibt es in diesem Fall nur zwei Möglichkeiten: „Entweder in dem von der Bank Austria ausgehändigten verschweissten Paket des ‚Geld Service Austria‘ befand sich Falschgeld – oder der Geldautomat der BAWAG bedarf einer eingehenden Justierung. WIFF wird der Sache jedenfalls bis ins Detail nachgehen, allein anhand der fortlaufenden Geldscheinnummern muss der Sachverhalt ja bis zur Verschweissung der nagelneuen Banknoten eindeutig zurück zu verfolgen sein!“