Ortsverhandlung für neue Donauturm-Gastronomie machte viele Anrainer mobil – Als einziger Floridsdorfer Polit-Vertreter war WIFF mit dabei.

Die Ortsverhandlung betreffend die Betriebsstättengenehmigung für den künftigen Restaurationsbetrieb beim Donauturm brachte am 13. Februar vor Ort den erwarteten Massenbesuch aus den benachbarten Kleingartensiedlungen des 21. und 22. Bezirkes. Einige Personen hatten sich sogar anwaltlich vertreten lassen.

Immerhin sollen doch im und um den Donauturm künftig Gastroräumlichkeiten inklusive eines großen Biergartens für rund 1.000 Besucher zur Verfügung stehen. „Kein Wunder, dass sich die durch diverse Veranstaltungen auf der angrenzenden Donauinsel ohnehin lärmgeplagten Siedler vor zusätzlicher Lärm- und Verkehrsbelastung fürchten“, so WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, der vor Ort beim Donauturm als Beobachter mit dabei war.
 
„Seitens der Floridsdorfer Bezirksvertretung war hingegen niemand zu sehen. Aber auch wenn der Verhandlungsort selbst auf Donaustädter Bezirksgebiet lag, wäre es dem Floridsdorfer Bezirksvorsteher sicherlich gut angestanden, zumindest einen offiziellen Vertreter zu entsenden. Immerhin wären ja auch die Kleingärtner des Bruckhaufens von zusätzlichem Lärm und Verkehr betroffen“, kritisiert Schimanek das Verhalten von BV Papai. Aber zumindest hat der Bezirk für den anschließenden „Papierkrieg“ im Amtshaus Am Spitz den Festsaal zur Verfügung gestellt.