Parkpickel: WIFF-Protest gegen Alleingang der Bezirksvorsteher mit Stadträtin Sima – Schimanek: „Wir stellen eigenes Modell zur Diskussion!“

„Wenn Frau Stadträtin Sima (SPÖ) zum Thema ‚Parkpickel für ganz Wien‘ von ‚guten und intensiven Gesprächen mit den Bezirksvorstehern‘ und dazu davon redet, dass ein ‚Parkpickel-Modell für ganz Wien in der Zielgeraden’ (siehe ‚Österreich‘ 4. Mai) sei, dann hat sie die Rechnung eindeutig ohne den Wirt, sprich die betroffene Bevölkerung Wiens, gemacht“ , übt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek heftige Kritik an dem offensichtlichen Alleingang der Stadträtin mit ihren roten Parteifreunden an der Spitze der Flächenbezirke wie etwa Floridsdorf und Donaustadt.

„Reden können die Herrschaften ja miteinander, Entscheidungen ohne Einbeziehung der jeweiligen Bezirksparlamente sind aber demokratiepolitisch ein absolutes No-go. Und das gilt auch für die Bezirksvorsteher!“, so der Floridsdorfer WIFF-Bezirkspolitiker und präsentiert zugleich den bereits im Februar 2020 zur Diskussion gestellten Vorschlag seiner Partei, der aber „seitens des Herrn Bürgermeisters bisher nicht einmal ignoriert worden“ sei.
 
„Wir schlagen ein Gratis-Parkpickel für alle in Wien lebenden Kfz-Besitzer vor – allerdings nur in deren jeweiligem Heimatbezirk. Für jeweils alle übrigen Bezirke soll ein kostenpflichtiges Parkpickel bzw. die Verwendung von Kurzparkscheinen erforderlich sein. Damit würden viele Autofahrten über den eigenen Bezirk hinaus wegfallen, die Wirtschaft im eigenen Bezirk gestärkt und nicht zuletzt der Abgas-Ausstoß verringert werden“ ist Schimanek überzeugt und fordert Stadträtin Sima zur Diskussion über den WIFF-Vorschlag auf.