Paul Hock-Park: „Betretungsverbot“ mit Hunden verärgert viele Hundehalter.

Der Paul Hock-Park wird von vielen Bürgern nicht nur zum Verweilen, sondern auch als idealer „Grün-Durchgang“ zwischen den Bereichen Gerichtsgasse und Brünner Straße genutzt. Wer allerdings einen Hund – selbstverständlich mit Leine und sogar Beißkorb – mit sich führt, dem ist diese kleine Erholungsphase verwehrt.

Denn für den Paul Hock-Park gilt ein absolutes Hundeverbot. Kein Verständnis haben für diese Anordnung viele betroffene Hundehalter.
 
„400.000 Euro Steuergeld hat der Bezirksvorsteher laut eigener Angabe in die Sanierung des Parkes gesteckt, das ist wohl auch Geld der Hundehalter dabei“, so R. Sunic, der mit seinem Liebling an der Leine „ja nur durch den Park durchgehen“ will. „Dies wäre vor allem bei großer Hitze unter den Bäumen nicht nur für Frauerl oder Herrl, sondern mit Sicherheit auch für die Tiere eine willkommene kurzzeitige Erholung“, so Sunic und wird auch von WIFF-Bezirksrätin Jasmin Turtenwald, selbst Besitzerin eines Vierbeiners, unterstützt.
 
Sie hat beim Eingang zum Paul Hock-Park einen besonderen „Anachronismus“ entdeckt: „Auf der einen Seite lässt das Umweltressort (Stadträtin Sima/SPÖ – Anm.) vor dem Eingang zum Park eine Entnahmebox für das ‚Sackerl fürs Gackerl‘ aufstellen, um dann schon wenige Meter daneben auf einer Tafel darauf hinzuweisen, dass das Betreten des Paul Hock-Parks mit Hunden verboten ist. Da kenne sich einer aus…“, so Turtenwald abschließend.