Peinlich: Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) demonstriert „gegen sich selbst“…

Kopfschütteln und Verwunderung hat der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) bei zahlreichen Lesern der Tageszeitung „ö24 – Österreich“ ausgelöst, nachdem dort in der Ausgabe vom 4. September berichtet worden war, dass Papai gemeinsam „mit den Anrainern eine Demonstration organisiert hat“, um beim Einkaufszentrum C21 die Errichtung eines Fußgänger-Schutzweges über die Prager Straße zu erwirken.

„Wozu haben wir einen Bezirksvorsteher, noch dazu gestellt von der SPÖ, wenn dieser nicht einmal imstande ist, im ‚roten‘ Wiener Rathaus den Bau eines unbestritten dringend notwendigen Zebrastreifens über einen zu Stoßzeiten stark frequentierten Verkehrsweg wie die Prager Straße durchzusetzen?“, fragen wohl nicht nur die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald. Papai’s Aktion zeuge von einer bedauerlichen Inkompetenz in seiner Funktion, „er wäre gut beraten, sich ein Beispiel an der Arbeitsweise etwa seines Parteifreundes und Amtskollegen Nevrivy aus der Donaustadt oder am freiheitlichen Beuzirksvorsteher Paul Stadler (Simmering) zu nehmen, der sogar gegen eine rote Übermacht in den Chefbüros des Wiener Rathauses erfolgreich zu punkten versteht“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.