Peinliche Panne bei Wiener Wohnen: „EU-Ausrede“ für Anonymisierung der Gemeindebaumieter löst sich in Luft auf – WIFF: „In Wahrheit will die SPÖ Migranten und Ausländer in Gemeindewohnungen anonymisieren! – Bewohner sollen selbst entscheiden dürfen!“.

Jetzt haben es die rot&grüne Stadtregierung und Wiener Wohnen schwarz auf weiß: Ihre Begründung dafür, dass aufgrund einer diesbezüglichen Forderung aus Brüssel in den Gemeindebauten auf den Hinweistafeln vor und in den Stiegeneingängen statt der Namen der Bewohner nur noch die jeweiligen Türnummern angegeben werden dürfen, ist schlicht und einfach erfunden und damit falsch. Dies hat die Kommission in Brüssel kürzlich unmissverständlich festgestellt.

 
„Ein klarer Fall“, sind daher nicht nur die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald überzeugt: „Angesichts der bevorstehenden Wien-Wahl will die SPÖ durch diese Anonymisierung der Namensschilder vor der Öffentlichkeit offenbar vertuschen, dass immer mehr Gemeindewohnungen an Migranten und Ausländer vergeben werden. Mit dieser Vergabepraktik und der Anlockung auch von Asylwerbern als mögliche künftige Österreicher durch – im Vergleich zu anderen Bundesländern – hohe Mindestsicherungszahlungen soll in Zukunft wohl das Wegsterben der alten SP-Wähler-Generation ausgeglichen werden“.
 
Wie die Bewohner-Struktur in Wiener Gemeindebauten tatsächlich bereits aussieht, war ja zuletzt den Wahl-Aushängen 2017 in den Stiegenhäusern mit Angabe der wahlberechtigten Hausbewohner deutlich zu entnehmen (siehe Foto / Gemeindebau Wien-Floridsdorf).
 
„Wir appellieren an Stadtregierung und Wiener Wohnen: Lassen Sie die Mieter mittels Fragebogen jeweils selbst entscheiden, ob sie ihre Namen oder nur eine ‚Top‘-Angabe an den Hauseingängen haben wollen. Vor allem Briefträger und Paketdienste werden es Ihnen mit Sicherheit danken!“, so Schimanek und Turtenwald abschließend auch unter Hinweis auf die bereits stark steigende Zahl der „Irrläufer“ bei der Post- und Paketzustellung.