Physikalische Ambulanz Wien-Nord sperrt 18 Monate vor SMZ Nord-Eröffnung!

„Koordination“ a la Krankenanstaltenverbund und Wiener Gebietskrankenkassa: Physikalische Ambulanz im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord in der Floridsdorfer Abschenbrennergasse soll mit Februar 2015 gesperrt werden, obwohl das im SMZ Nord geplante neue Institut frühestens im Herbst 2016 eröffnet wird.

Weil die Wiener Gebietskrankenkasse vom Krankenanstaltenverbund (KAV) als Bauherr des neuen Krankenhauses in Floridsdorf schon vor Jahren die Information erhalten hatte, mit der Eröffnung des neuen SMZ Nord wäre 2014/15 zu rechnen, hatte man bei der WGKK Vorbereitungen getroffen, die Physikalische Ambulanz in der Aschenbrennergasse zu schließen, um die Betreuung der immer zahlreicher werdenden Diabetes-Patienten räumlich ausweiten zu können.
Offenbar dürften die andauernden Verschiebungen des Eröffnungstermins für das neue Krankenhaus an den Verantwortlichen der WGKK unbemerkt vorüber gegangen sein. Denn die Vorbereitungen zur Schließung der Physikalischen Ambulanz liefen weiter und sollen bis Februar – mit der endgültigen Schließung – beendet sein.

„Auf der Strecke bleiben alle Patienten, vor allem jene, die künftig zu ihren vertrauten Therapeuten bis zur Eröffnung des SMZ Nord weite Wege in andere Bezirke in Kauf nehmen müssen. Dorhin wurden bzw. werden die Mitarbeiter der Floridsdorfer Physikalischen Ambulanz versetzt „, bemängelt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek das Vorgehen der Krankenkasse. „Die ständigen Bauverzögerungen beim neuen Krankenhaus hätten doch auch bis in die Chefetagen der WGKK durchdringen müssen. Wir ersuchen daher Gesundheitsstadträtin Mag. Wehsely, bei der WGKK den weiteren Betrieb der Physikalischen Ambulanz im WGKK-Gesundheitszentrum Wien-Nord bis zur Eröffnung des neuen Krankenhauses einzufordern“, so Schimanek abschließend.

WIFF wird einen entsprechenden Antrag in der Sitzung der Bezirksvertretung am 17. Dezember einbringen.

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BILDER: Joschi Tuczai

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