Pius Parsch-Platz und Promenade: Kurzsichtige Planung&Steuergeldverschwendung

Auf dem Pius Parsch-Platz wird derzeit eifrig an der Oberflächengestaltung der Tiefgarage gearbeitet. Dazu gehört auch die Promenade bis zur Angerer Straße. Finanziert werden die Arbeiten aus dem Bezirks&Stadtbudget, also mit Steuergeld. Die Planer dürften dabei allerdings übersehen haben, dass auch der ehemalige „Einkaufsspitz – ES“ schon bald abgerissen und einem Neubau weichen wird. Der nach der „Wienwert“-Pleite nunmehrige Alleineigentümer, die „Bundespensionskasse“, lässt dort u. a. ein Wohnbauprojekt entwickeln. Bei der Verwirklichung wird allerdings während der Bauzeit die Nutzung eines Teils der angrenzenden Promenade unabdingbar sein.

 
„Was bedeutet, dass die derzeitige Neugestaltung dieses Promenadenbereiches ‚für die Katz‘ sein wird. Ein Musterbeispiel also von Steuergeldverschwendung! Selbst wenn die Schäden vom Verursacher, dem Bauträger behoben werden müssen – immerhin handelt es sich ja um ein mit Steuergeld gefördertes Wohnbauprojekt bzw. kann der Bauträger die Schadensgutmachung von der Steuer absetzen“, kritisieren die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald.