Prager Straße / Ecke Rappgasse: Installationsbetrieb Opfer des „wirtschaftsfreundlichen“ Magistrats

Seit auf dem Grundstück Prager Straße / Ecke Hopfengasse, wo auch das Franz Jonas-Geburtshaus stand, gebaut wird, verstehen der Chef und dessen Monteurteams einer nur wenige Meter entfernt betriebenen Installationsfirma (Ecke Prager Straße / Rappgasse) die Welt – sprich den Wiener Magistrat – nicht mehr. Die eigens für die Firma errichtete Ladezone vor dem Geschäft entlang der Prager Straße wird die meiste Zeit des Tages von Baufahrzeugen blockiert und an der Geschäftsfront in der Rappgasse wurden die Kontainer der Wohnbaustelle platziert.

Damit nicht genug, wurde gegenüber den Kontainern ein Halteverbot verfügt, obwohl die Fahrbahnbreite der als Einbahn geführten Rappgasse in diesem Bereich auch im Falle dort geparkter Autos durchaus den Erfordernissen der Straßenverkehrsordnung (StVO) entspricht.

WIFF – Wir für Floridsdorf fordert daher die umgehende Entfernung der mobilen Halteverbotsschilder und statt dessen für die Dauer der Bauzeit die Einrichtung einer Ladezone. „Es ist schon klar, dass die Baustelle Ecke Prager Straße/Hopfengasse für die Errichterfirma mangels ausreichendem Platz für Baufahrzeuge eine – verkehrstechnisch betrachtet – echte Problembaustelle darstellt. Dies bedeutet aber nicht, dass seitens des Magistrats auf die Erfordernisse eingesessener Wirtschaftsbetriebe einfach ‚vergessen‘ werden darf!“ sagt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.

Inst.-Rappgasse-Kopie