Probleme bei Gasleitungsüberprüfungen – Mieter kennen ihre Rechte kaum.

Seit dem jüngsten Vorfall mit einem nach erfolgter „Dichtheitsprüfung“ Stunden lang unbemerkt lichterloh brennendem undichten Hahn gehen die mit den Prüfungen betrauten Installationsfirmen besonders sorgsam vor. Was zuletzt im Gemeindebau Oswald Redlich-Straße dazu geführt hat, dass viele Bewohner mehrere Tage lang ohne Gas bzw. Warmwasser auskommen mussten.

„Sicherheit geht in jedem Fall bevor. Aber die meisten Mieter wissen nicht, dass Sie laut Mietvertrag Anrecht auf eine Koch- und Heizgelegenheit haben. Wiener Wohnen müsste daher jeder betroffenen Wohnung eine Elektroplatte zum Kochen und zur Warmwasseraufbereitung sowie während Kälteperioden elektrische Heizgeräte zur Verfügung stellen und bei längerer Absperrung sogar die im Vergleich zu Gas deutlich höheren Stromkosten refundieren. Doch wie das Beispiel Oswald Redlich-Straße zeigt, ist man bei Wiener Wohnen wie so oft wieder einmal überfordert“, üben die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald Kritik an der seit den Funktionsperioden der einstigen Wohnbaustadträte Faymann und Nunmehr-Bürgermeister Ludwig völlig desolaten Gemeindebauverwaltung.
 
Betroffenen Wohnungsmietern, egal ob in Gemeindebauten oder Privathäusern, raten die beiden Bezirkspolitiker, im Bedarfsfall bei den jeweiligen Hausverwaltungen ihre Ansprüche geltend zu machen.