Proteste gegen Gebührenerhöhung der Stadt Wien: Nach Fernwärme jetzt auch Parkgaragen teurer

Proteste gegen Gebührenerhöhung der Stadt Wien. Nach Fernwärme jetzt auch Parkgaragen teurer.
Schon im vergangenen Winter wurde zahlreichen Wienerinnen und Wienern wegen Zahlungsrückstands die Wärmezufuhr abgedreht. Im bevorstehenden Winter dürfte die Anzahl jener Mitbürger, die sich die neuerlich gestiegenen Kosten für die Fernwärme einfach nicht mehr werden leisten können, geradezu explodieren. „Wenn die rot/grüne Stadtregierung glaubt, mit einer Gebührenlawine den blanken Boden der leeren Stadtkasse bedecken zu können, ist sie gewaltig auf dem Holzweg. Denn dann wird es bei der bevorstehenden Gemeinderatswahl für Häupl, Vassilakou & Co. ein böses Erwachen geben. Die verärgerten Wienerinnen und Wiener werden nämlich diesmal nicht zu Hause bleiben, sondern ‚jetzt erst recht‘ zu den Wahlurnen eilen und den Verantwortlichen die Rechnung präsdentieren“, sagt WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek. „Uns als Opposition könnte die derzeitige Entwicklung eigentlich ganz recht sein, aber hier geht es nicht um etwaige politische Erfolge, sondern um das Schicksal vieler Mitbürger, die auf der Strecke bleiben werden!“ – WIFF–Wir für Floridsdorf fordert daher: „Einsparungen und effizienteres Arbeiten in der Stadtverwaltung statt Erhöhung der Gebühren und Ausgleichszahlungen für die Bedürftigen!“

Nach Preiserhöhung bei den Parkgaragen:
Floridsdorfer Park&Ride-Anlagen werden jetzt endgültig zu „Geistergaragen“

Nach dem jüngsten Preisschub bei den Gebühren für die Benützung der Parkgaragen um mehr als 10 Prozent präsentieren sich die Park&Ride-Parkhäuser in Floridsdorf noch leerer als bisher. Die beiden Parkhäuser an der U1-Endstelle und S-Bahn-Station „Leopoldau“ sowie an der Aderklaaer Straße sind jeweils nicht einmal zu 10 Prozent ausgelastet. Dafür kassieren die Betreiber Monat für Monat hohe Ausgleichszahlungen von der Stadt Wien…

WIFF: „Gratisparken mit gültigem Öffi-Ticket!“

WIFF–Wir für Floridsdorf fordert bereits seit mehreren Jahren, man möge Besitzern  gültiger Öffi-Tickets das Parken in den P&R-Anlagen kostenlos ermöglichen. „Damit hätte man wenigstens täglich ein paar Tausend Fahrzeuge weniger auf den Straßen“ sagen die beiden WIFF-Bezirkspolitiker Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald und führen als positive Beispiele zahlreiche Großstädte in Deutschland, der Schweiz und auch in Italien an. „Doch Wien ist tatsächlich anders, nämlich dümmer!“, so Schimanek und rät interessierten Bezirksbürgern zu einem „Sightseeing“ in den beiden Parkgaragen. „Dann werden Sie sehen, auf welche Weise unser Steuergeld wider jede Vernunft verschleudert wird“…

Für alle jene, die selbst keinen Lokalaugenschein vornehmen wollen, präsentiert WIFF–Wir für Floridsdorf hier eine Bildergalerie von den beiden Floridsdorfer Park&Ride-Anlagen (die Fotos wurden von WIFF-Aktivist Joschi Tuczai am Mittwoch, den 3. September 2014 gegen 14.30 Uhr aufgenommen).

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