Rappgasse/Koloniestraße: Vier Wohnhaus-Baustellen zur gleichen Zeit – Geschäftsleute und Anrainer fordern von Behörden „mehr Logik in den Genehmigungsverfahren“.

„In unserem kleinen Grätzel wird derzeit an vier Stellen gleichzeitig gebaut, seit Jahresfrist und sicherlich noch ein weiteres Jahr fallen daher trotz ohnehin schon akuter Parkplatznot rund 50 Prozent der vorhandenen Abstellplätze im Raum Rappgasse/Koloniestraße weg“, lauten die Beschwerden der dortigen Anrainer und Geschäftsleute.

„Ich und mein Team arbeiten hart auch dafür, dass die Steuerkasse bei ‚Papa Staat und Stadt Wien‘ lautstark klingelt. Wenn ich aber nicht mehr weiß, wo ich die Firmenautos meines Installationsbetriebes abstellen kann, wird einem die Arbeit geradezu verleidet“, so Firmenchef Günther Weber zu WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek. Dieser will sich jetzt bei Bau- und Verkehrsbehörde (MA 37 und MA 46) für eine künftig bessere zeitliche Koordination bei Genehmigungsverfahren in ähnlichen Fällen einsetzen.
 
„Im Bereich Rappgasse/Koloniestraße ist der Zug leider abgefahren, aber künftig sollte man unbedingt auch die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft im jeweiligen Nahbereich berücksichtigen“, so Schimanek.