Rappgasse: Leere „Baustelle“ als „Parkplatz-Klau“ – Magistrat bleibt untätig.

Das Grundstück Ecke Rappgasse / Koloniestraße wurde vor wenigen Wochen komplett geräumt. Hier soll ein Wohnblock errichtet werden. Und weil eine solche Baustelle auch Platz zum Abstellen von Baumaschinen und Liefer-LKW etc. benötigt, wurde im Zuge der Rappgasse auf der Parkfläche ein Bauzaun errichtet. Was bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens einen Verlust von zahlreichen gerade in dieser Gegend dringend benötigten Parkplätzen bedeutet.

„Wenn dieser Bauzaun aber Wochen lang keinerlei Zweck erfüllt, weil der Beginn der Bauarbeiten auf sich warten lässt, fehlt vor allem den Anrainern jedes Verständnis“, kritisiert WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek nach einem gemeinsamen Lokalaugenschein mit verärgerten Anrainern Bauträger&Baufirma und auch die Behörden: „Offenbar geht der Magistrat bei der Erteilung solcher Genehmigungen sehr locker zu Werk. Zudem mangelt es – wie viele ähnliche Beispiele zeigen – an der nötigen Kontrolle. Es kann nicht sein, dass ganze Parkplatzzeilen sinnlos blockiert und erst Wochen später Baucontainer aufgestellt werden, ehe schließlich mit den Arbeiten begonnen wird. Und um diese Fehlleistungen zu verschleiern, hat man einfach die Verbotszeiten auf den Verkehrstafeln entsprechend nachdatiert“, so der Bezirkspolitiker zum Beweis auch an die Adresse von Verkehrsstadträtin Sima (SPÖ). – Fotos: Franz Hödl.