Rechnungshof: „Nicht genügend“ für Ex-Wohnen-Stadtrat Bgm. Ludwig (SPÖ).

Mit dieser massiven Kritik des Rechnungshofes hat Bürgermeister Ludwig (SPÖ) wohl nicht gerechnet. Während seiner Amtszeit als Wohnen-Stadtrat stieg die Zahl der leer stehenden Gemeindewohnungen zwischen 2013 und 2017 von 4.892 auf sage und schreibe 8908.

„Das sind angesichts der vielen vorgemerkten Wohnungssuchenden in Wien unfassbare 82 Prozent. Ludwig hat diese Zeit vermutlich hauptsächlich damit verbracht, seinen Weg ins Bürgermeisteramt zu ebnen, statt bei ‚Wiener Wohnen‘ für Ordnung zu sorgen“, üben die beiden WIFF-Bezirksräte Hans Jörg Schimanek und Ossi Turtenwald direkte Kritik an Ludwig, zumal dieser in dem vernichtenden Rechnungshofbericht nicht namentlich erwähnt ist…
Aber auch bei der Sanierung von Gemeindebauten haben Ludwig und ‚Wiener Wohnen‘ versagt. Statt geplanter 7.300 Mietobjekte wurden pro Jahr lediglich 45 Prozent davon tatsächlich saniert. „Dies bedeutet laut Rechnungshof einen Sanierungszyklus von 67 Jahren statt der angestrebten 30 Jahre. Kein Wunder daher, dass die Zustände auch in vielen Floridsdorfer Gemeindebauten heute nach wie vor jeder Beschreibung spotten. Ludwig darf sich da nicht aus seiner Verantwortung stehlen, sondern soll auch nachträglich zu seiner nicht wahrgenommenen Verantwortung stehen“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker an die Adresse des Bürgermeisters – Einziger Lichtblick: Unter Ludwigs Nachfolgerin Vizebgm. Gaal sanken die Leerstände in den Gemeindebauten auf nunmehr rund 7.000 Objekte. – Fotos: „Kleine Zeitung“, Franz Hödl.