Rennstrecke Ruthnergasse: „Hier hat der Magistrat auf ganzer Linie Mist gebaut!“

 
Während sich Kraftfahrer und Anrainer im Bereich der Ruthnergasse zwischen Gerasdorfer Straße und Shuttleworthstraße vor allem während der Stoßzeiten mit Stauszenen abfinden müssen, sehen sich die Bewohner der Häuser im „versteckten“ Teil der Ruthnergasse – zwischen Shuttleworthstraße und der Rückeinfahrt zum SMZ Nord – mit der Mutation der Straße zu einer Rennstrecke konfrontiert.

 
„Obwohl hier eine 30km/h-Beschränkung gilt, sind Geschwindigkeiten von 80km/h und sogar mehr keine Einzelfälle. Vor allem die zahlreichen motorisierten Mitarbeiter der ÖBB-Reinigungsfirma, die am Ende der Straße ihre Bleibe hat, rasen permanent mit weit überhöhter Geschwindigkeit. Aber auch Last- und Lieferwagenchauffeure halten sich nicht an die Vorschriften!“, berichten Langzeit-Anrainerin Karin Anders und deren Tochter anlässlich eines Lokalaugenscheines mit WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek.
 
Sie verweisen auch auf die überdimensionierten und völlig ungepflegten Baumscheiben, „deren Ausmaße mehrere dringend benötigte Parkplätze kosten“, so Anders. Nicht zuletzt wurde seitens der Behörde auch vergessen, die Verkürzung der um viele Meter überdimensionierten Auffahrt vor einer sehr schmalen Einfahrt anzuordnen.
 
WIFF wird jetzt diese offensichtlichen Mißstände im Bezirksparlament bzw. in den entsprechenden Ausschüssen zur Diskussion stellen. „Denn“ – so Schimanek – „hier sind die Versäumnisse des Magistrats offensichtlich“.