Rieglgasse: Das „vergessene Gässchen“ in der Großfeldsiedlung…

Kaum jemand, der nicht dort wohnt, kennt die Rieglgasse in der Großfeldsiedlung. „Ist auch besser so, denn Aushängeschild für die Stadt Wien ist unsere Gasse ohnehin nicht!“, meinen manche Anrainer. Für WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek, von einer Bewohnerin zum Lokalaugenschein gebeten, sind die kritischen Äußerungen der dort lebenden Leute gar nicht so weit hergeholt: „Während und nach Starkregen gleicht die Rieglgasse einer Seenlandschaft, da das Wasser mangels vorhandenen Kanals stehen bleibt bzw. in die Vorgärten der dortigen Häuser abfließt. Und auch die Fahrbahn ist dringend erneuerungsbedürftig, allerdings erst nach Errichtung eines Kanals…“, so der Bezirkspolitiker an die Adresse des Magistrats.

Und mit noch einem weiteren Übel sehen sich Anrainer immer häufiger konfrontiert. Denn obwohl die Rieglgasse sehr schmal ist, haben sie so manche NÖ-Pendler als idealen Parkplatz nächst der U1-Endstelle „Leopoldau“ entdeckt. „Oftmals können wir gar nicht aus unserer Garage fahren“, so eine Betroffene zu Schimanek. Dieser will jetzt mittels eines entsprechenden Antrags im Bezirksparlament Abhilfe erwirken.