Riesenecho auf WIFF-Plan für den Floridsdorfer Markt – Bürgerfeindliche Reaktion der Bezirks-SPÖ

Die von WIFF vorgeschlagene „Rosskur“ für den Floridsdorfer Markt hat im Bezirk ein gewaltiges – und überwältigend positives – Echo ausgelöst. Nachdem seitens der Bezirkspolitik, der Wirtschaftkammer und auch einiger Marktkaufleute seit Jahren mit zumeist untauglichen Mitteln versucht wird, dieser traditionsreichen, aber leider ungebremst dahinsiechenden Nahversorgungseinrichtung wieder Leben einzuhauchen, hatte WIFF anhand des Beispiels „Grünmarkt in Baden“ einen – zugegeben –  kühnen Vorschlag auf den Tisch gelegt: Seriöse Ablösen für die Eigentümer der auf städtischem Grund und Boden stehenden Marktstände – Neubau eines modernen, zeitgemäßen Marktes –  adäquater Verdienstentgang für jene Standler, die sich nach Fertigstellung in die neuen, aber künftig im Eigentum der Stadt Wien befindlichen, Stände einmieten wollen. Mit einer neuen Marktordnung wäre dann auch die Möglichkeit gegeben, seitens der Stadt Wien als Vermieter für die so wichtigen gemeinsame Öffnungszeiten und den richtigen Branchenmix zu sorgen. –

„Leider konnten Bezirksvorsteher Papai und seine SPÖ-Genossen wieder einmal nicht über ihren Schatten springen. Da wird von Steuergeldverschleuderung etc. geredet ohne zu überlegen, dass die Wiener Märkte Sozialeinrichtungen der Stadt für ihre Bürger darstellen und vor noch gar nicht so langer Zeit mehrere Wiener Märkte mit hohem Millionenaufwand generalsaniert worden sind. Darunter allein der Naschmarkt um rund 13 Millionen Euro!“, widerlegen die beiden WIFF-Bezirksräte Ossi Turtenwald und Hans Jörg Schimanek die SPÖ-Bezirksspitze. „Aber offenbar haben unsere roten Bezirksvertreter im Wiener Rathaus kaum Gehör bzw. versuchen erst gar nicht, sich solches zu verschaffen. Wer sich wie Bezirksvorsteher Papai als oberstes Ziel setzt, in Floridsdorf trotz Donauinsel, Alter Donau oder Bisamberg jedes Jahr einen neuen Park eröffnen zu wollen, eine Einrichtung wie den Floridsdorfer Markt jedoch sehenden Auges verkommen lässt, muss sich auch den Vorwurf der ‚Bürgerfeindlichkeit‘ gefallen lassen!“, so die beiden WIFF-Bezirkspolitiker abschließend.