„Rote“ Wohnbaugesellschaft lässt trotz aufrechtem Mietvertrag für die Werbefläche WIFF-Plakat in der Brünner Straße abreißen

SPÖ-Klassenkampf feiert „fröhliche Urständ'“: „Rote“ Wohnbaugesellschaft lässt trotz aufrechtem Mietvertrag für die Werbefläche WIFF-Plakat in der Brünner Straße abreißen.Drei Monate lang machte die Floridsdorfer Bezirkspartei „WIFF–Wir für Floridsdorf“ auf der Holzwand der Baustelle Ecke Brünner Straße / Katsushikastraße, der wohl werbewirksamsten Stelle im Bezirk, mit einem großen 24-Bogen-Werbeplakat auf sich aufmerksam. Gesponsert durch ein Floridsdorfer Unternehmen. Seit Freitag, dem 12. September, gibt es dieses Plakat nicht mehr. Arbeiter der bauausführenden Firma Anton Traunfellner Ges.m.b.H. mussten das Plakat über Auftrag des Bauherrn, der BWSG-Wohnbaugesellschaft, entfernen. Dies trotz der Tatsache, dass für diese Werbefläche zwischen dem WIFF-Sponsor und der Baugesellschaft ein aufrechter Mietvertrag bis Baustellenende besteht.

Recherchen von WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek brachten überraschende Details zutage:
Auslöser für diesen Willkürakt war die Intervention eines prominenten Vertreters der SPÖ-Floridsdorf beim Bauherrn. Dort hat kein Geringerer als der ehemalige Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft und SPÖ-Nationalrat Haberzettl das Sagen. Und schon wurde der bauausführenden Firma Traunfellner der Auftrag erteilt, das WIFF-Plakat, das den Genossen offenbar so sehr ins Auge gestochen hatte, herunterzureißen.

Dazu WIFF-Parteiobmann Hans Jörg Schimanek: „Für diese Plakatfläche gibt es einen ordnungsgemäßen Mietvertrag, der bis Bauende im Herbst 2015 Gültigkeit hat. Der Vertragspartner unserer Sponsorfirma, die Fa. Traunfellner, hatte sich vor Vertragsabschluss auch noch die Zustimmung des Bauherrn geholt und kassierte neben einer Einmalzahlung bis zuletzt Monat für Monat die Miete für die Plakatwand. Die nunmehrige rechtswidrige Aktion beweist deutlich, wie an geschlagen die Floridsdorfer SPÖ-Granden sein müssen, dass sie sich vor einer Kleinpartei wie WIFF derart fürchten. Es scheint, als feiere der längst vergessene SPÖ-Klassenkampf wieder fröhliche Urständ‘. Ab jetzt hat der Rechtsanwalt das Wort“.

BILD: Das WIFF-Plakat – vorher:

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BILD: Das zerstörte WIFF-Plakat

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Die Bauträger am Objekt an der Brünnerstraße:

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