Schießplatz Stammersdorf und die Doppelmoral der SPÖ…

Während sich Bezirksvorsteher Papai (SPÖ) in der jüngsten Ausgabe der DFZ auf Seite 1 und Seite 4 medienwirksam als Freund des Bundesheeres und der für den Ernstfall zum Schutz Floridsdorfs neu aufgestellten Milizeinheit präsentiert, üben seine Parteigenossen im selben Medium in einer bezahlten Anzeige auf Beilagenseite 05 harsche Kritik an den Schießübungen auf dem Bundesheer-Schießplatz in Stammersdorf. Vor allem das Training der Polizeieinheiten am Sturmgewehr hat es den Genossen angetan.

 Um „die Lärmbelastung der Bevölkerung zu verbessern“, schlagen sie frei nach dem „Floriani-Prinzip“ eine „faire Aufteilung auf andere, militärisch besser geeignete militärische Schießplätze in Wien und Niederösterreich“ vor.
 
„Es ist richtig, dass die Lärmentwicklung bis vor einigen Jahren an manchen Übungstagen bei entsprechender Windrichtung zu berechtigter Kritik Anlass gegeben hat. Seither wurden aber mit hohem Kostenaufwand Gegenmaßnahmen gesetzt und die Lärmentwicklung deutlich reduziert. Und die von der SPÖ kritisierte, aber lediglich tagsüber erfolgte Ausbildung der Polizeieinheiten am neuen Sturmgewehr, die wieder einmal einige Kritiker auf den Plan gerufen hat, ist längst abgeschlossen“, übt WIFF-Bezirksrat Hans Jörg Schimanek Kritik an der „fachlich offenbar völlig desorientierten SPÖ-Floridsdorf“.
 
„Letztlich sollte man auch nicht vergessen, seit wie viel Jahrzehnten der Heeresschießplatz in Stammersdorf schon besteht. Es ist einfach nicht legitim, sich nahe einem Schießplatz anzusiedeln und dann gegen diese Einrichtung Sturm zu laufen“, so der Bezirkspolitiker abschließend.