Schimanek (WIFF) fordert: „Hände weg von unserer Alten Donau!“

An der Oberen Alten Donau, etwa auf Höhe des Drygalskiweges an der Grenze zum Nachbarbezirk Donaustadt, sind derzeit nicht nur im Uferbereich, sondern sogar im Wasser selbst Baugeräte im Einsatz. „Statt eines dort viel Jahre gestandenen Strandhäuschens soll jetzt gleich neben dem Beginn der öffentlichen Strandzone offenbar ein luxuriöseres Bauwerk errichtet werden“, ist WIFF-Bezirksrat nach einem Lokalaugenschein überzeugt.

„Wenn dabei die Vorgaben von Flächenwidmung und Bauordnung eingehalten werden, kann man nichts dagegen einwenden. Dass aber – wie in diesem Fall – sogar Spundwände in den Wasserbereich der Alten Donau geschlagen werden und man sich dabei auf eine Genehmigung der für die Alte Donau zuständigen ‚Via Donau‘ (dem Verkehrsministerium zugehörige ‚Österreichische Wasserstraßen-Gesellschaft mbH‘/Anm.) beruft, kann wohl kaum rechtens sein!“. – Der Floridsdorfer Lokalpolitiker fordert daher einen sofortigen Baustopp samt umgehender Überprüfung des Sachverhaltes durch MA 37 (Baupolizei) und MA 22 (Umweltabteilung).
 
„Ausreden auf etwaige ‚Unzuständigkeit‘ und Verwies auf den ‚Bund‘ zählen hier nicht. Hier muss gehandelt werden. Das Wiener Naturkleinod Alte Donau muss vor jedem für die Erhaltung nicht erforderlichen künstlichen Eingriff geschützt werden. Daher: Hände weg von unser aller Alten Donau!“, so Schimanek abschließend.