Schnellbahnstation Strebersdorf: Anrainer empfinden Papai-Kurzparkzonenankündigung fast einhellig als „sehr gefährliche Drohung“

Seine letzten Freunde dürfte Bezirksvorsteher Papai in der angeblich „rot“ dominierten sogenannten Strebersdorfer Eisenbahnersiedlung um die Scheydgasse mit seiner Ankündigung verloren haben, die Parkflächen um die Schnellbahnstation Strebersdorf in eine temporäre Kurzparkzone umwandeln zu wollen. Damit würden nämlich die Siedlungsbewohner ihre derzeit genutzten Parkplätze entlang ihrer Wohnhäuser verlieren. „Was nützt es uns, wenn solche Kurzparkzonen so wie in der Nordrandsiedlung nur bis 11 Uhr begrenzt sind? Wo stellen wir unsere Fahrzeuge in der Zeit von acht bis elf Uhr ab?“, ärgert sich auch das in der Siedlung wohnende WIFF-Vorstandsmitglied Erich Kohlhofer, bei dem seit Bekanntwerden des „Papai-Plans“ das Telefon kaum noch still steht.
„Die meisten von uns könnten sich für unseren Bereich als Problemlösung ein Parkpickerl durchaus vorstellen. Allerdings höchstens zum Preis von etwa € 100.– für die Dauer von fünf Jahren, um auch teure Bürokratie einzusparen“, so Kohlhofer, der Papais Wünschen auch namens vieler Siedlungsbewohner eine eindeutige Abfuhr erteilt.
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